Oculus Rift DK2 – Review

Auch wenn die zweite Version des Development Kits der Oculus Rift nun schon einige Zeit auf dem Markt ist möchte ich ein kleines Review dazu machen.

Das Gerät macht optisch einen prima Eindruck. Es wirkt gut verarbeitet wobei man recht schnell feststellt, dass in der Oculus Rift nicht sonderlich viel Technik steckt. Die Haupkomponenten sind die zwei Displays sowie die Linsenelemente die sich an die individuelle Sehstärke anpassen lassen.

Nach der Einrichtung der Geräte an den PC (Die Oculus via HDMI an die Grafikkarte und USB an den PC sowie die Headtracking Kamera via Sync-Kabel an die Oculus und USB an den PC) kann nach der Treiberinstallation auch schon begonnen werden.

Erste Tech-Demos sind schnell gefunden und man ist im ersten Moment wirklich erschlagen von einer komplett neuen Erfahrung. Reflexartig versucht man Gegenstände im Virtuellen Raum zu greifen oder mit dem Kopf Gegenständen auszuweichen.

Leider sind alle Demos technisch auf einem recht simpel gehaltenen Zustand. Die Grafik erinnert an Spiele aus dem letzten Jahrzehnt. Wohl deshalb weil das stereoskopische Rendering noch zu rechenintensiv abläuft. Die Oculus Rift löst in Full-HD auf, was sich im ersten Moment nach sehr viel an hört. Aber durch die sehr nahe Distanz zum Display sieht man jedes einzelne Pixel, was die VR-Erfahrung leider extrem dämpft. Außerdem ist die Verzeichnung der Linsensegmente enorm. Nur ein sehr kleines Blickfeld lässt sich ordentlich scharf stellen. Zwar fällt das mit dem Headtracking nicht mehr so stark ins Gewicht – Stellen die man scharf haben möchte müssen nur aktiv angesehen werden – aber dennoch nervt das mit zunehmender Zeit extrem und muss meiner Meinung nach bis zum Final Release noch behoben werden.

Was sich mit der Arbeit an der Oculus Rift als schwierig gestaltet ist die Tatsache, dass sich das Gerät als erweiterter Bildschirm anmeldet und deshalb permanent zwischen den ‚zwei Welten‘ gewechselt werden muss. Ich habe in der Schnelle der Zeit keine Möglichkeit gefunden den Desktop ordentlich auf die Oculus Rift zu bringen, damit ich mir das permanente auf und absetzen der Oculus Rift sparen kann.

Wobei wir bei den Wünschen für die Finale Version wären:

-Kabelsalat reduzieren
-Auflösung massiv erhöhen – 4k oder mehr!
-Optische Verzeichnung verbessern
-Gewicht der Brille reduzieren
-Stabiler laufende Software
-Bessere „Desktopintegration“

Es handelt sich wie der Name „Development Kit 2“ schon verrät um ein Beta Gerät und das merkt man auch. Gleichwohl man einen guten Eindruck davon erhält wohin uns die Reise der Virtuellen Realität führen wird. Es wird spannend werden in den nächsten Jahren.



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