Rubbel-PINs weiterhin „sicher“

Ich bin inzwischen in den Besitz der Rubbel-Pin meiner neuen EC-Karte gelangt und mir ist es in diesem Fall nicht gelungen die PIN zerstörungsfrei zu extrahieren.

Problematisch hierbei war die Hitzeeinwirkung des Blitzes, die ab einer gewissen Leistungsstufe bei zu geringem Abstand zum Brief Schmauchspuren auf dem Papier hinterlassen hat. Dieser Abstand wäre aber meiner Meinung nach wichtig gewesen um nicht zu viel Lichtverlust zu erleiden. Weiterhin wäre ein minimaler Abstand zwischen Blitz und Umschlag nötig um die Umgebung beim Blitzen nicht zu sehr zu erhellen, denn erfolgreich ist die „Durchsicht“-Methode nur, wenn das Licht von hinten kommt und sich nicht auf der dem Objektiv zugewandten Seite niederschlägt.

Deutlich sichtbare Verbrennungen durch zwei Seiten hindurch
Deutlich sichtbare Verbrennungen durch zwei Seiten hindurch

Ich habe die Blitzleistung langsam von 1/64, der minimalsten Einstellung, auf 1/4 Angehoben und habe ab diesem Zeitpunkt auch aufgehört weiter zu testen. Die auf das Papier wirkende Hitze hat durch zwei Seiten hindurch ‚Brandflecken‘ hinterlassen und auch vom Geruch her lässt sich der Brief nicht mehr als unversehrt bewerten. Aus Angst mit weiter ansteigender Blitzleistung das PIN-Feld komplett zu zerstören habe ich mich dazu entschlossen weitere Tests zu unterlassen, denn immerhin bin ich in diesem Fall auf die EC-PIN angewiesen und kann nun sagen, dass sich die bekannte „Durchsicht“-Methode in diesem Fall nicht (mit meinen gegebenen Mitteln) anwenden lässt.

Update: Nein, bei dem gezeigten Bild handelt es sich nicht um meine PIN 😉

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