Mercedes C-Klasse quietschende Lüftung

Ich hatte bis jetzt drei Mercedes und jeder davon litt während meiner Besitzzeit mindestens einmal unter dem Problem des quietschenden bzw. zwitschernden Gebläsemotor.

Das Geräusch verändert sich mit der Drehzahl der Lüftung und ist tendenziell eher in den niedrigeren bis mittleren Gebläsestufen hörbar. Auch kann es temporär z.B. beim Bremsen oder in Kuvenfahrten auftreten und ist auch manchmal Temperaturabhängig.

Der permanente Lösungsansatz wäre natürlich den Lüfter zu wechseln aber die Teile sind leider recht teuer aber auch der reduzierte Preis für z.B. B-Ware Lüfter garantiert leider auch keine längere geräuschfreie Nutzung.

Ich habe bis jetzt mit dem Nachfetten der Welle gute Erfahrungen gemacht und kann euch wenigstens den Versuch empfehlen bevor Ihr das Bauteil tauscht.

Den ersten Lüfter im w209 (CLK) habe ich erst mit WD40 geschmiert, was aber keine 5´000km gehalten hat bevor sich das zwitschernde Geräusch wieder vernehmen ließ. Im Anschluss habe ich mit dickflüssigerem Mehrzweckfett in Spritzenform nachgefettet welches dann weitere 40´000km bis zum Verkauf gehalten hat.

In der E-Klasse (w211) trat das Geräusch nach dem Fetten bis zum Verkauf nach 10´000km nichtmehr auf und bei der C-Klasse (w204) hoffe ich jetzt auf ähnlich lange Wirkungsdauern.

Manchmal liest man auch von Leuten, die Öl von ihrem Ölmessstab zur Schmierung verwendet haben und damit Erfolg hatten.

2016-02-27 17.17.38

Der Gebläselüfter befand sich bei meinen drei Modellen hinter dem Handschuhfach des Beifahrers und ist nach dem Entfernen der Abdeckung im Fußraum erreichbar. Bei meinem CLK und der E-Klasse habe ich den Gebläsemotor zur Schmierung herausgenommen, was mir leider bei der C-Klasse nicht gelang. Hier habe ich lediglich das untere Lager direkt durch die kleine untere Öffnung im eingebauten Zustand geschmiert, was erfreulicherweise auch Abhilfe geschaffen hat.

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Xenon Steuergerät

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, wird bereits wissen, dass ich schon leidige Erfahrungen mit einem langsam sterbenden Xenon-Zündgerät gemacht hatte Hier nachlesbar. Umso schlimmer, dass sich jetzt schon wieder ein Abblendlicht verabschiedet hatte.

Im Gegensatz zu dem Zündgerät, hatte der Tod des Steuergeräts zur Folge, dass das Abblendlicht sich gar nicht mehr zum Zünden überreden ließ.

Lichtschalter an –> Fehlermeldung „Abblendlicht rechts“

  •  Erster Verdacht war natürlich die Sicherung. Demnach Sicherung No. 61/62 im Motorraum gemessen und vertauscht, keine Besserung. Die Sicherungen waren also noch Funktionstüchtig.
  •  Zweiter Verdacht: Die Xenon-Brenner. Das Leuchtmittel Li/Re getauscht, keine Besserung.
  • Dritter Verdacht: Zündgerät (dieser Scheinwerfer hatte bereits ein Ersatzgerät verbaut) Deshalb beim örtlichen Lagerhaus ein ‚ersatz-ersatz-Zündgerät‘ besorgt und an die bereits vorhandenen Steuerleitungen geklemmt. Wieder keine Regung.
  • Letztes verbleibendes Element in der Kette der Xenon-Bauteile: Das Steuergerät.

Das Steuergerät hängt unter dem Scheinwerfer und ist dort mit drei Torx-Schrauben gesichert.

Hierzu gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht (am w209 200k Bj. 2004)

  • Die gute: Möchte man an das Steuergerät des rechten Scheinwerfers heran, kann dies ohne ‚größere‘ Maßnahmen geschehen.
  • Die schlechte: möchte man an das linke heran, versperrt der Waschwassertank den ‚einfacheren‘ Zugang.

Glück im Unglück, dass ich an das Steuergerät des rechten Scheinwerfers heran musste. Aber nun zu meinem Vorgehen:

Die Abdeckung vom vorderen Radkasten abgeschraubt. (grün auf der Explosionszeichnung) Dazu im Radkasten drei Schrauben (10er Maulweite) lösen.

Wird das Rad abgenommen, kommt man ohne größere Verrenkungen an die Schrauben heran und kann diese recht einfach lösen. Auch im späteren Verlauf nützlich, jedoch nicht zwingend erforderlich.

Im Radkasten befindet sich nun noch eine Spreizniete (Diese ist mir leider abgebrochen, ist aber war problemlos beim Freundlichen für 0,86€ zzgl. MwSt. erwerbbar ;)

Der Spritzschutz ist nun nur noch an drei weiteren Spreiznieten an der Frontlippe befestigt. Diese noch entfernen und die kleine, vordere Radkastenabdeckung kann abgezogen werden.

Damit ist das Gröbste auch schon erledigt. Nun kann man sich unter den Wagen legen und von unten die drei Torx-Schrauben am Steuergerät herausdrehen.

Spätestens hier lohnt es sich, mit den Wagenheber vorne rechts den Wagen ein paar cm. weit hinauf zu kurbeln. Das bringt Bewegungsfreiheit und entspannt die Arbeit enorm ;)

Achtung, beim Entfernen der letzten Schraube kann das Steuergerät leicht hinunterfallen!

Einbau nun in umgekehrter Reihenfolge.

Beim Einbau der vorderen Radkastenabdeckung ist Fingerspitzengefühl gefragt, wenn es darum geht, die Spreiznieten wieder hineinzudrücken, sollte aber kein Problem sein (auch hier ist es entspannter, wenn das Rad bereits abmontiert ist, funktioniert aber auch so)

Die Dauer des Wechsels sollte max. 15min dauern, ist also recht schnell durchführbar :)

Noch ein paar Worte zum Stg. Wie auch auf den Bildern ersichtlich, handelt es sich hierbei, um ein Steuergerät der Fa. AL (Automotive Lightning) mit der AL-Teilenummer: 1 307 329 072.

Mercedes vertreibt das Gerät unter der MB-Artikelnummer: A203 820 93 85 Preislich solle das MB-Stg. bei ca. 340€ zzgl. MwSt. (neu) liegen. Bei ebay werden die Geräte für rund 130€ gebraucht verkauft.

Ich habe mich für ein gebrauchtes Steuergerät entschieden.

Dieses Steuergerät wird in sehr vielen Xenon Scheinwerfern verbaut, wer hier nachforscht, wird sicher auch bei anderen Marken fündig werden. Dort evtl. sogar günstiger.

Ich habe aus Interesse das defekte Steuergerät geöffnet, um zu sehen, auf welches Bauteil der Schaden zurück zu führen sein könnte. Äußerlich ist der Platine nichts anzusehen (ich hatte mit einer total Verkohlten Platine gerechnet)

Aber bei genauerem hinsehen ist eine kleine Verfärbung am Sockel eines ‚500V Single N-Channel HEXFET Power MOSFETs (FSL11N50A)‘ sichtbar. Sogar ein kleiner Riss hat sich zwischen Basisplatte und dem Heatspreader gebildet. Ob dieses Bauteil dafür verantwortlich ist? Ich bin leider kein Elektrotechniker, aber viele Leute haben mich bereits angeschrieben und waren der festen Überzeugung, dass ein Austausch des Bauteils besserung versprechen sollte. Nur genau dieser MOSFET ist im Netz nur in Stückzahlen > 1000St. beziehbar. Bei www.mouser.de (im Suchfeld: IRFSL11N50APBF eingeben) gibt es das entsprechende Bauteil für wenig Geld.  Andere, äquivalente Bauteile sollten sich aufgrund der Leistungsdaten auf dem Datenblatt auch finden lassen. Die Frage ist nur, was beim Defekt des MOSFETs noch alles in Mitleidenschaft gezogen wurde. Bastler werden sicher fündig werden 😉

Im Anschluss kann ich noch Artikel zum Xenon Zündgerät und zum Xenon Brenner anbieten.

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Thermostat am CLK W209 wechseln

Seit längerem habe ich leidig an meinem w209 feststellen müssen, dass bei Außentemperaturen von -14°C bis -23°C die Kühlwassertemperatur zwar recht schnell auf 65°C bis 70°C stieg, aber dann nur schwer zu halten war. Beim Anschalten der Heizung zwecks Komfort im Innenraum fiel die Temperatur auch nach einigen zurückgelegten Kilometern sehr schnell auf die 60°C zurück, was mich doch sehr beunruhigte, deshalb –> Heizung aus und frieren, dem Auto zuliebe.

Irgendwann habe ich mich letztendlich dazu entschlossen, das Thermostat zu wechseln, denn die SOLL-Temperatur von 85°C war nur im Stand zu erreichen, aber keines falls beim Fahren.

Die Teile waren bei Mercedes auch alle auf Lager:

  • A 271 203 05 75 Thermostat 90°C 29,00€ zzgl. MwSt
  • A 271 997 00 45 Dichtring 1,31€ zzgl. MwSt
  • A 029 997 21 48 Dichtring 1,16€ zzgl. MwSt

Auch Online (günstiger) verfügbar: Hier

 

Aus dem Gedächtnis:

  • Auto –> Hebebühne (Mietwerkstatt)
  • Kühlwasserbehälter –> Auf
  • Hebebühne –> Hoch
  • Unterfahrschutz –> Ab (6-mal 8-er Nuss)
  • Kühlerablassventil (unten am Kühler, auf der Fahrerseite -rotes Ventil) –> Auf (großen, sauberen Eimer bereithalten um die Kühlflüssigkeit aufzufangen – 8,5l Kühlflüssigkeitsmenge)

An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich die Kühlflüssigkeit erst vor zwei Monaten zwecks zu geringer Frost-Tauglichkeit getauscht habe. Ich hatte keine Lust noch einmal neues Glysantin G48 zu kaufen. Deshalb die Wiederverwertung der Kühlflüssigkeit, ansonsten würde ich zum Wechsel raten, auch wenn Mercedes Kühlflüssigkeitsintervalle von 250 000km angibt.

  • Als das Gröbste abgelaufen war (ca.4l) –> Ablassventil zu, und den Wagen auf Arbeitshöhe abgelassen.

Durch das Drücken der Kühlschläuche ließ sich schnell feststellen, dass wirklich genug Wasser abgelaufen war, um den Flansch ‚trocken‘ abschrauben zu können. Zwei mal 8-er Nuss (klasse Arbeit, kein Werkzeugwechsel)

Nach dem die Zimmermannnägel großen Schrauben herausgedreht waren, konnte der Flansch abgezogen zu werden.

Geduld! Der Flansch ließ sich nur schwer entfernen. Mit etwas rütteln und drehen ging es dann endlich. (Die Absplitterung auf Bild 2 war schon, bevor ich Hand angelegt habe)

Thermostat Flansch

Flansch mit dahinterliegendem Thermostat

Das Gröbste war also überstanden.

Wenn man nun den Flansch samt Thermostat in der Hand hat, kann man nun die Dichtung am Flansch selber, sowie die zwischen Thermostat und Flansch wechseln, Thermostat auf den Flansch stecken und (ACHTUNG!!!) beim hineinschieben von ‚Flansch-Dichtung-Thermostat‘ darauf achten, dass sich die kantige Dichtung nicht verdreht!

Schrauben wieder rein und festgezogen (9NM)

  • Die aufgefangene Kühlflüssigkeit wieder langsam einfüllen
  • An den Kühlmittelleitungen etwas ‚pumpen‘
  • Der Kühlmittelstand wird noch etwas hoch sein, deshalb Motor starten und warmlaufen lassen, zwischendurch an den Leitungen Pumpen.
  • Der alte Flüssigkeitsstand sollte schnell wieder erreicht sein.

 

Fertig!

Nachtrag (der Tag danach)

Was mir wirklich sehr postitiv auffällt ist, dass der Sprittverbrauch, trotz Minusgraden, auf Sommer-Niveau gesunken ist. Vor dem Wechsel konnte ich den Wagen auf meiner Arbeitsstrecke (38km) kaum unter 8,7l/100km abstellen. Ich hatte es auf die niedrigen Temperaturen geschoben und mir deshalb keinen Kopf gemacht. Aber jetzt stehen wieder die gewohnten 7,2l/100km im KI. Somit macht sich die Investition sogar recht schnell bezahlt.

Dauer: 20-30min

Materialpreis: 37,50€

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Differential-Ölwechsel am CLK w209

Ich hatte keinerlei Aufzeichnungen des KFZ-Vorbesitzers zum Thema Differentialölwechsel für mein Fahrzeug gefunden. Deshalb habe ich mich entschlossen, das selbst nachhzuolen um sicherzustellen, dass das äußerlich trockene Differential nicht nur ‚trocken‘ ist, weil kein Öl mehr vorhanden war.

Mercedes selbst schreibt für den CLK-w209 keinerlei Wechselintervalle für das Differentialöl vor (sog. Lebenszeitfüllung).

Ein paar Daten zum Diff/Fahrzeug:

  • w209 200k Bj 2004
  • Laufleistung: ~150 000km
  • Diff-Ölwechsel: k.a. (Die Einfüll- und Ablassschrauben werden beim Wechsel idR. erneuert. Die Korrosionserscheinungen von Diff und Schraube waren identisch, was für mich darauf hindeutet, dass noch kein Ölwechsel erfolgt war.)

Die entsprechenden Teile:

  • Das Öl (Castrol Syntrans Limited Slip 75W-140) gab es bei ‚ATU‘ für 9,99€ das 500ml Gebinde. Die Angaben zur Füllmenge schwanken von 1,0 bis 1,3l. Deshalb 3 Stück.
  • 2 x Ablassschrauben Teilenummer: A 352 997 00 32 Zum Preis von 3,55€ incl. 19% MwSt. Die Schrauben waren leider weder beim lokalen Merdedeshändler noch bei der Niederlasung erhältlich. 2 Anrufe hingegen ergaben, dass ein paar Km entfernt eine NFZ-Niederlassung die entsprechenden Teile auf Lager hatte.

Der Ölwechsel war schnell erledigt.

  • Auto auf die Hebebühne, mit dem 14er Imbus+Verlängerung erst die Einfüllschraube gelöst, um sicherzustellen, dass diese auch wirklich(!) aufgeht.
  • Danach vorsichtig die Ablassschraube geöffnet und das Altöl in den Auffangbehälter laufen lassen.

Das Öl roch nicht gut und sah beim herauslaufen Marmoriert aus. Farbwechsel von Grau zu Schwarz. Die Menge kann ich schlecht abschätzen, aber es waren sicher keine 1l mehr. Vom Gefühl her würde ich auf 0,75l tippen, aber das kann ich wirklich nur schätzen.

Die alte Schraube noch einmal leicht hineingeschraubt und mit ca 100ml des neuen Öls etwas gesspült. Interessant zu sehen, wie schnell sich diese 100ml von Gold-Gelb in tristes Grau/Schwarz verwandeln.

Danach die neue Ablassschraube rein, und das neue Öl hineinfüllen, bis es oben wieder hinausläuft.

Einfüllschraube wieder aufsetzen und festziehen. Fertig.

Die Fahreigenschaften haben sich nicht merklich verändert. Aber ich fahre nun mit einem besseren Gefühl, weil:

  • Ich weiß, dass vorher Öl vorhanden war (man kann ja bei einem so alten, äußerlich-trockenen Mercedes-Diff ja nie wissen)
  • Ich weiß, dass ich jetzt mit neuem Öl fahre und mir die nächsten paar tsd. km keine Gedanken mehr darum machen muss.

Dauer ca. 15-20 Minuten.

Materialpreis: 33,52€

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Motorölwechsel am w209 200k

Rund alle zwei Quartale erstehe ich für den Motorölwechsel folgende Artikel:

  • 6l 0W-40 Öl von Mobil1 für 38,50€ (Bucht)
  • Ölfilter und einen Kupfer-Dichtring für 16,05€ bei Mercedes

Meine Arbeitsschritte aus dem Gedächtnis:

  • Fahrzeug auf die Hebebühne und den Unterfahrschutz abgeschraubt -8er Nuss und alle gut auffindbar (insgesamt 8 Stück).
  • Ölfilter mit einem Kreuzgelenk und einer 25er (nichtmehr sicher) Nuss gelöst und per Hand herausgeschraubt.
  • Öldeckel abgeschraubt und den Wagen wieder nach oben gehoben.
  • Dort langsam die Ablassschraube herausgedreht (Auffangwanne bereitstellen) und das Öl ablaufen lassen (das dauert…)
  • In der Zwischenzeit habe ich den alten Ölfilter zerlegt (Die drei Dichtungen und den Filter von dem Dorn entfernen und die neuen aufstecken)
  • Als alles nach ca. 10min. alles abgelaufen war, den neuen Dichtring auf die Ablassschraube gesteckt und eingeschraubt (30NM).
  • Unterfahrschutz wieder angeschraubt und das Fahrzeug abgelassen
  • Den neuen Filtereinsatz von Hand wieder aufgeschraubt und mit dem Kreuzgelenk vorsichtig! (24 NM) angezogen.
  • 5,5l neues Öl eingefüllt (abhängig von Motor!)
  • Deckel drauf, Motor 1min laufen lassen, nochmal den Stand kontrollieren und fertig!

Nun folgt noch Rücksetzung der Startlaufstrecke (Sls), abhängig vom verwendeten Öl bzw. dessen Mercedes-Benz Freigabe. Die Freigabe definiert sich nach der ensprechenden Betriebsvorschrift lt. Mercedes-Blatt BeVo 229.3 bzw. BeVo 229.5.

2013-02-09 15.42.49

Mein verwendetes Mobil1 0W40 findet sich in beiden Betriebsvorschriften wieder. Mag unnötig sein, aber ich wähle die BeVo Blatt 229.3 mit der Sls von 15´000 km. Damit entsteht bei mir ein Wechsel im Frühjahr und im Herbst und ich muss mich nicht bei sengender Hitze oder – 20°C unter dem Wagen aufhalten.

Foto

 Die Rücksetzung gestaltet sich recht einfach (Notfalls im Bordhandbuch nachsehen, einzelne Schritte können variieren:

  • Schlüssel in Position 1 (0-1-2-Start).
  • Mit den Blättretasten auf die Anzeige ‚Kilometerstand‘ oder ‚Temperaturanzeige‘ wechseln.
  • Den Reset/Helligkeitsregler 3-mal kurz drücken.
  • Schlüssel in Position 2.
  • Mit den Blättertasten auf die Anzeige ‚Serviceanzeige‘ wechseln.
  • Den Reset/Helligkeitsregler 1-mal kurz drücken. Nun erscheint ‚Ölsorte‘.
  • Mit den Tasten ‚+‘ und ‚-‚ die verwendete Ölsorte (Spez. 229.3 bzw. 229.5) auswählen.
  • Mit einer der Blättertasten die Eingabe bestätigen.
  • Den Reset/Helligkeitsregler 3sec. drücken (es erscheint: ‚Service bestätigt‘)
  • Fertig.

Arbeitszeit total: ca. 30 bis 45min und rund 8€ für die Werkstattmiete  und 3€ für die Altölentsorgung.

Macht total 66€  bzw. 55€, wenn man es daheim mit Wagenheber macht.

Wer das Öl nicht in der Mietwerkstatt entsorgen kann, der kann bei vielen anderen Werkstätten den Liter für knapp 0,30€ abgeben.

Im Nachhinein lässt sich, wenn der Wagen eben steht der genaue Öllevel über das Servicemenü ablesen. Hierzu ein kleines Video mit Anleitung für den w209 Bj.2004 200k.

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