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PC Downsizing – SilverStone SUGO 15

Die Anforderungen an meinen Tower-PC haben sich geändert. Die Performance von meinem Notebook reicht leider nicht für CAD, Videobearbeitungen und Gaming und deshalb wird mich mein stationärer PC erstmal weiter begleiten. Gleichzeitig möchte ich keine zwei Geräte für das Büro und das Wohnzimmer haben und Bildübertragungsstrecken mit 4k, 60FPS und 10bit gibt es aktuell keine. Deshalb wollte ich einen „portablen“ PC, den ich im Wohnzimmer und im Büro betreiben kann.

In Wohnzimmer habe ich nicht den Platz einen großen Tower aufzubauen. Deshalb muss das Teil in das TV-Lowboard passen und im Büro möchte ich das Gerät auf den Tisch stellen um den Boden frei zu halten.

Mini-ITX Boards bieten die passende Platform für solche Anforderungen. Ihnen fehlen ein paar Features, die normale ATX Netzteile aufweisen z.B. fehlen ihnen bis auf einen PCI-E Port alle weiteren Erweiterungsslots, was mich aber in dem Fall nicht stört.

Nach längerer Recherche bin ich auf das SilverStone SUGO 15 Gehäuse gestoßen, dass meine Tripple-Slot RTX 3070 Grafikkarte mit ihrer 30cm länge aufnehmen kann und auch meinen großen be quiet! Dark Rock Pro 4 CPU Kühler fassen kann und dabei immer noch klein genug ist um in meinen kleinen TV-Schrank zu passen.

Neu musste ich also nur das Gehäuse und das Mainboard kaufen.

Meine Konfiguration:

Der Zusammenbau gestaltete sich mit etwas Fingerspitzengefühl recht einfach. Die Anleitung führt recht gut durch die richtige Reihenfolge.

Der einzige Punkt der sich als schwierig gestaltete war die Einbautiefe des Netzteils. Das SUGO 15 Gehäuse fordert ein Netzteil mit max. 160mm länge (150mm empfohlen). Mein be quiet! Netzteil hat eine Länge von 160mm wobei die Stecker vom Kabelmanagement noch hinzukommen und in der Anleitung war nicht vermerkt, ob es sich bei der Anforderung um die NT Gehäuselänge oder Gesamtlänge handelte.

Als ich merkte, dass es ohne weiteres nicht klappte musste ich die Schrumpfschläuche der Netzteilkabel aufschneiden um die einzelnen Adern besser abknicken zu können. So klappt es ohne Probleme.

Die Kühlung klappt mit zwei Gehäuselüftern prima. Die Grafikkarte versorgt sich selbst direkt mit Frischluft und die Abwärme landet im Gehäuseinneren.

Dort wird sie vom CPU Lüfter und vom Netzteillüfter wieder nach außen befördert. Zusätzlich bläst noch ein Gehäuselüfter in das Gehäuse hinein. Es ist kein Idealkonzept aber es funktioniert selbst nach mehreren Stunden Benchmarkt. Dabei taktete weder die CPU noch die Grafikkarte herunter und die Temperaturen waren dank etwas Tuning der Lüftergeschwindigkeiten alle noch weit weg von kritischen Temperaturen ohne dabei unangenehm laut zu werden.

Das Projekt hat mir Spaß gemacht weil ich mich wirklich schon länger nicht mehr mit aktueller Hardware beschäftigt habe und jetzt einen hübschen kleinen Würfel habe, der sich ziemlich gut unsichtbar im TV-Lowboard macht und dabei auch noch schön schlicht aussieht.

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