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Reduzieren, Ausmisten, Verkaufen

Gerade bin ich dabei 90% von allem was ich besitze entweder zu verkaufen oder zu entsorgen. Ich hatte in der Vergangenheit schon viele Unternehmungen gestartet großflächig auszumisten. Meißt habe ich mich aber nur einem Thema gewidmet wie z.B. den Kleiderschrank auf zwei kleine Einlegeböden zu reduzieren. Ich war dabei auch immer erfolgreich und das war auch nachhaltig. Aber wenn man über 10 Jahre in einem Haus wohnt und eigentlich unbegrenzt viel Platz hat sammelt sich automatisch einiges an und das fällt mir gerade auf die Füße.

Da sind alte Projekte, Einrichtungsgegenstände ohne die die Wohnung früher „zu leer“ ausgesehen hat, der Keller der massiv viel Dinge einfach geschluckt hat. Größtenteils sind Dinge von den Renovierungsarbeiten als wir eingezogen sind einfach übrig geblieben. Dinge, die man „evtl. mal wieder braucht“ (was aber nie eingetreten ist)

Koferraumladung um Kofferraumladung landet auf dem Wertstoffhof und mit jeder Fahrt fühlt sich das Haus „leichter“ an und ich bin sehr zufrieden mit mir selbst und freue mich auf alles was ich einfach loswerden kann.

Gleichzeitig sind zwischenzeitlich über 100 Gegenstände über die Kleinanzeigen verkauft worden. An manchen Tagen habe ich 20 Pakete oder Päckchen zur Post gebracht und verschickt. Das erfreuliche daran ist nicht nur der finanzielle Anreiz sondern auch der, dass andere Leute die Möglichkeit haben gebrauchtes zu kaufen was keine Neuproduktion verursacht. Die meisten Sachen sind ja nichtmal groß benutzt worden und in einem sehr guten Zustand.

Das Zwischenergebnis ist, dass sicher 50% aller Sachen schon verschwunden sind und noch keine einziges Mal das Gefühl aufgekommen ist, dass etwas fehlt. Das macht mir wirklich Hoffnung auf den zweiten Teil.

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2 Kommentare

  1. In bin über das Thema CNC auf Deine Website gekommen und frage mich nun, wie sich Deine Projekte mit dem Thema „90% von allem was ich besitze entweder zu verkaufen oder zu entsorgen“ verträgt. Für Deine verschiedenen Hobbys braucht es ja naturgemäß „Zeug“, zum Beispiel verschiedene Filamente zum Drucken oder Silikonformen für Kerzen
    Oder ist das aus einem anderen Lebensabschnitt?

    Generell schöne Artikel auf Deiner Website!

    • admin

      Hi, tatsächlich wird sich auch die Frage stellen, ob die Fräse weg kommt. Ich habe in der Nähe einen Makerspace, der die gleiche Fräse hat, nur etwas kleiner. Der FDM 3D Drucker kommt definitiv weg. Der ist in letzter Zeit zu wenig gelaufen und der Makerspace hat ebenfalls einige bessere Modelle. Die Imkerei habe ich leider vor einiger Zeit schon aufgegeben. Da sind schon alle Sachen an Leute gegangen, die damit Spaß haben.

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